TKCB e.V.
Die Reise vom Anfänger bis zum Gelbgurt
Für neue Karateka

Deine Reise bis zum Gelbgurt.

Alles, was du für den Start im Karate brauchst — Begriffe, die ersten Schritte, deine ersten Kata und der Geist des Karate. Einfach erklärt, Schritt für Schritt.

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Vom ersten Tag bis zum Gelbgurt.

Karate lernt man Schritt für Schritt. Diese Reise nimmt dich an die Hand — von „Was ist Karate?" über die ersten Techniken bis zu deinen ersten beiden Kata. Lies in deinem Tempo, Kapitel für Kapitel.

01

Was ist Karate – und was ist Shotokan?

Willkommen in der Welt des Karate! Hier lernst du, woher Karate kommt, was das Wort bedeutet und warum es viel mehr ist als Treten und Schlagen.

Was ist Karate – und was ist Shotokan?

Karate heißt "leere Hand"

Das Wort Karate (gesprochen: Ka-ra-te) bedeutet "leere Hand". Das klingt komisch, oder? Gemeint ist: Beim Karate brauchst du keine Waffen. Deine Hände und Füße sind alles, was du brauchst – wie ein Ritter, der ganz ohne Schwert auskommt.

Früher hieß Karate sogar "China-Hand", weil die ersten Ideen aus China nach Japan kamen. Später wurde das Schriftzeichen geändert, sodass es "leere Hand" bedeutet. Das passte besser: leere Hände, aber ein starker Geist.

Eine kurze Geschichte (von einer kleinen Insel in die ganze Welt)

Karate kommt von einer Insel namens Okinawa. Stell dir eine warme Insel mitten im Meer vor – dort haben die Menschen vor langer Zeit angefangen, sich mit Händen und Füßen zu verteidigen.

Ein berühmter Lehrer namens Gichin Funakoshi (gesprochen: Gitschin Funakoschi) brachte das Karate dann von Okinawa nach Japan. Das war im Jahr 1922. Er reiste über das Meer und zeigte den Menschen in Japan diese besondere Kunst. Viele nennen ihn deshalb den "Vater des modernen Karate".

Funakoshi schrieb auch gerne Gedichte. Dafür benutzte er einen Künstlernamen: Shoto (gesprochen: Schoto), das bedeutet ungefähr "rauschende Kiefern" – wie der Wind, der durch Bäume weht. Seine Karate-Schule bekam später den Namen Shotokan (gesprochen: Schotokan), also "das Haus von Shoto". Darum heißt unser Stil bis heute Shotokan-Karate!

"Do" – der Weg

In Karate-Do steckt das kleine Wörtchen "Do" (gesprochen: Doh). Es bedeutet "der Weg".

Damit ist kein Weg aus Stein gemeint. Es ist ein Weg fürs ganze Leben: Du wirst Schritt für Schritt ein bisschen besser, stärker und ruhiger – nicht an einem Tag, sondern über viele Jahre. So wie ein Baum nicht über Nacht groß wird, sondern langsam wächst.

Auf diesem Weg lernst du nicht nur Technik. Du lernst auch Geduld, Mut, Höflichkeit und Selbstvertrauen.

Karate ist eine Schule für den Charakter (nicht zum Prügeln!)

Das ist das Wichtigste: Karate ist nicht zum Prügeln da.

Funakoshi hat einen berühmten Satz hinterlassen: "Karate ni sente nashi" (gesprochen: Karate ni sente naschi). Das heißt: "Im Karate gibt es keinen ersten Angriff."

Das bedeutet: Ein echter Karateka (so nennt man einen Karate-Schüler) fängt nie selbst Streit an. Karate hilft dir nur, dich zu schützen, wenn es gar nicht anders geht. Viel wichtiger ist: stark sein, ohne anderen weh zu tun.

Karate macht dich also vor allem innen stark:

  • Du lernst, ruhig zu bleiben, auch wenn du wütend oder aufgeregt bist.
  • Du lernst, nicht aufzugeben, auch wenn etwas schwer ist.
  • Du lernst, höflich und freundlich zu sein – zu deinem Lehrer und zu deinen Trainingspartnern.

Höflichkeit gehört dazu

Im Karate beginnt und endet alles mit einem Rei (gesprochen: Rej) – das ist die Verbeugung. Damit sagst du "Danke" und "Ich achte dich". Du verbeugst dich, wenn du den Übungsraum betrittst und verlässt.

Diesen Übungsraum nennt man Dojo (gesprochen: Dodscho), das heißt "Ort des Weges". Deine Lehrerin oder dein Lehrer heißt Sensei (gesprochen: Sensej), das bedeutet "Lehrer" – jemand, der schon viel Erfahrung hat und sie an dich weitergibt.

Was das mit dem TKCB Berlin zu tun hat

Bei uns im TKCB Berlin trainieren wir traditionelles Shotokan-Karate in der Tradition von Funakoshi und seinem Schüler Hidetaka Nishiyama (gesprochen: Hidetaka Nischijama). Diese Tradition wird heute von der DTSKF (Deutsche Traditionelle Shotokan Karate Föderation) und der ITKF (Internationale Traditionelle Karate Föderation) weitergetragen.

Das heißt für dich: Du lernst Karate so, wie es vor langer Zeit gedacht war – mit echter Technik, viel Respekt und einem ruhigen, starken Geist. Wir freuen uns auf dich auf deinem Weg!

Wörter zum Merken

Karate [Ka-ra-te]
leere Hand – Kampfkunst ohne Waffen
Karate-Do [Ka-ra-te-Doh]
der Weg der leeren Hand (ein Weg fürs Leben)
Do [Doh]
der Weg
Shotokan [Schoto-kan]
das Haus von Shoto – unser Karate-Stil
Shoto [Schoto]
rauschende Kiefern – Künstlername von Funakoshi
Dojo [Dodscho]
Ort des Weges – der Übungsraum
Sensei [Sensej]
Lehrer / Lehrerin
Rei [Rej]
die Verbeugung – Zeichen von Respekt und Dank
Karateka [Ka-ra-te-ka]
jemand, der Karate übt
Karate ni sente nashi [Karate ni sente naschi]
Im Karate gibt es keinen ersten Angriff
02

Der Geist des Karate: Was uns die fünf Regeln des Dojo Kun fürs Leben mitgeben

Karate ist viel mehr als Treten und Schlagen. Es ist ein Weg, stark zu werden - im Körper UND im Herzen. Komm mit, wir zeigen dir, was das bedeutet.

Der Geist des Karate: Was uns die fünf Regeln des Dojo Kun fürs Leben mitgeben

Karate ist ein Weg, kein Kampf

Stell dir vor, Karate ist wie ein Baum. Die Tritte und Schläge, die du lernst, sind nur die Äste, die man von außen sieht. Aber tief unten im Boden gibt es starke Wurzeln. Diese Wurzeln sind die Werte des Karate. Ohne sie könnte der Baum nicht stehen.

Schon vor über 100 Jahren hat ein weiser Karate-Meister aus Japan namens Gichin Funakoshi (gesprochen: Gitschin Funakoschi) gesagt:

> "Das höchste Ziel im Karate ist nicht der Sieg oder die Niederlage, sondern die Vervollkommnung des Charakters."

Das heißt einfach: Beim Karate geht es nicht darum, andere zu besiegen. Es geht darum, jeden Tag ein kleines bisschen ein besserer Mensch zu werden. Bei uns im TKCB Berlin üben wir Shotokan-Karate in dieser alten, ehrlichen Tradition (ITKF/DTSKF). "Budo für das Leben" nennen das unsere Lehrmeister - Karate für dein ganzes Leben.

Die fünf Regeln: das Dojo Kun

In vielen Karate-Schulen sprechen die Kinder am Ende des Trainings gemeinsam fünf Sätze. Diese Sätze heißen Dojo Kun (gesprochen: Dodscho Kun). "Dojo" ist der Trainingsraum, "Kun" heißt Regel. Es sind die fünf wichtigsten Lebensregeln im Karate.

Vor jedem Satz sagt man das Wort "Hitotsu" (gesprochen: Hitotß). Das heißt "eins" oder "erstens". Aber Achtung: Es bedeutet NICHT, dass die erste Regel die wichtigste ist. Im Gegenteil - jede Regel beginnt mit "Hitotsu", weil alle fünf gleich wichtig sind. Wie fünf Finger an einer Hand.

Hier sind sie - in der richtigen Reihenfolge:

1. Strebe danach, deinen Charakter zu vervollkommnen

Hitotsu, jinkaku kansei ni tsutomuru koto

Werde jeden Tag ein bisschen besser - nicht nur im Karate, sondern als Mensch. Niemand ist perfekt. Aber wer sich Mühe gibt, freundlich und ehrlich zu sein, der wächst innerlich. Das ist wie Zähneputzen für dein Herz: jeden Tag ein kleines bisschen.

2. Bleibe dem Weg der Wahrheit treu

Hitotsu, makoto no michi o mamoru koto

Sei ehrlich - zu anderen und zu dir selbst. Wenn du einen Fehler machst, steh dazu. Lügen macht alles nur schwerer. Die Wahrheit macht dich stark.

3. Bemühe dich mit ganzem Herzen

Hitotsu, doryoku no seishin o yashinau koto

Gib nicht auf! Eine schwere Übung klappt fast nie beim ersten Mal. Aber wer immer wieder übt, schafft es. Das nennt man Durchhaltevermögen. Wie beim Fahrradfahren: Erst fällst du oft hin - dann fährst du plötzlich ganz allein.

4. Achte die Höflichkeit

Hitotsu, reigi o omonzuru koto

Sei höflich und zeige Respekt - vor deinem Trainer, deinen Trainingspartnern und vor dir selbst. Im Karate verbeugen wir uns voreinander. Das ist wie "Danke" und "Ich mag dich" ohne Worte.

5. Halte dich von hitzigem Übermut zurück

Hitotsu, kekki no yū o imashimuru koto

Werde nicht wütend und schlage nicht einfach drauf los. Ein guter Karateka bleibt ruhig, auch wenn er sauer ist. Das nennt man Selbstbeherrschung. Stärke heißt: wissen, wann man sie NICHT benutzt.

Zwei goldene Sätze von Meister Funakoshi

Funakoshi hat noch 20 weitere Regeln aufgeschrieben (die "Niju Kun"). Zwei davon sind besonders berühmt und passen perfekt für jedes Kind:

  • "Karate beginnt und endet mit Höflichkeit."

(Karate-do wa rei ni hajimari, rei ni owaru) - Deshalb verbeugen wir uns, wenn wir das Dojo betreten und wenn wir gehen.

  • "Im Karate gibt es keinen ersten Angriff."

(Karate ni sente nashi) - Ein echter Karateka fängt niemals einen Streit an. Er nutzt seine Kraft nur, um sich oder andere zu schützen. Funakoshi sagte, das sei das eigentliche Herz des Karate.

Wie dir das Selbstvertrauen und Konzentration schenkt

Vielleicht fragst du dich: Was bringt mir das alles wirklich? Ganz viel!

Du wirst mutiger (Selbstvertrauen). Beim Karate bekommst du Schritt für Schritt farbige Gürtel. Jeder neue Gürtel zeigt dir schwarz auf weiß: "Ich habe das geschafft!" So merkst du selbst, wie du wächst. Und dieses Gefühl nimmst du mit - in die Schule, auf den Sportplatz, überall hin.

Du kannst dich besser konzentrieren. Beim Üben einer Technik musst du ganz genau hinschauen und mit dem Kopf bei der Sache sein. Das ist wie Training für dein Gehirn. Kinder, die Karate machen, können sich oft auch in der Schule besser konzentrieren und ruhiger lernen.

Du wirst ruhiger und stärker im Inneren. Wer lernt, sich zu beherrschen, lässt sich nicht so schnell ärgern oder provozieren. Du bleibst cool - und genau das ist wahre Stärke.

Für die Eltern

Diese Werte sind kein Beiwerk, sondern der Kern des traditionellen Shotokan-Karate. Studien und die Erfahrung vieler Vereine zeigen: Kinder im Karate entwickeln Disziplin, Respekt, Konzentration und Selbstvertrauen - durch klare Regeln, positive Bestärkung und ein sichtbares Vorankommen (Gürtelsystem). Das traditionelle Karate (ITKF, gegründet von Meister Hidetaka Nishiyama) versteht sich ausdrücklich als Budo: ein Weg zur Entwicklung des ganzen Menschen, der Gewalt verhindern statt suchen will. Ihr Kind lernt bei uns nicht zu kämpfen, sondern stark, höflich und besonnen zu sein.

Wörter zum Merken

Dojo Kun [Dodscho Kun]
Die fünf Regeln des Trainingsraums - die Lebensregeln im Karate
Hitotsu [Hitotß]
"Erstens / Eins" - steht vor jeder Regel und zeigt: alle sind gleich wichtig
Jinkaku kansei ni tsutomuru koto [Dschinkaku Kansei ni tsutomuru koto]
Strebe danach, deinen Charakter zu vervollkommnen
Makoto no michi o mamoru koto [Makoto no Mitschi o mamoru koto]
Bleibe dem Weg der Wahrheit treu (sei ehrlich)
Doryoku no seishin o yashinau koto [Dorjoku no Seischin o jaschinau koto]
Bemühe dich mit ganzem Herzen (gib nicht auf)
Reigi o omonzuru koto [Reigi o omonsuru koto]
Achte die Höflichkeit und den Respekt
Kekki no yu o imashimuru koto [Kekki no Juu o imaschimuru koto]
Halte dich von hitzigem Übermut zurück (Selbstbeherrschung)
Karate ni sente nashi [Karate ni Sente naschi]
Im Karate gibt es keinen ersten Angriff
Karate-do wa rei ni hajimari, rei ni owaru [Karate-do wa Rei ni hadschimari, Rei ni owaru]
Karate beginnt und endet mit Höflichkeit
Budo [Budoo]
Der "Weg des Kriegers" - ein Weg, ein besserer Mensch zu werden
Karateka [Karateka]
Eine Person, die Karate übt
03

Dojo-Etikette: So verhältst du dich im Karate richtig

Willkommen im Dojo! Bei uns im TKCB lernst du nicht nur tolle Karate-Techniken, sondern auch, wie man sich höflich und respektvoll verhält. Das macht das Training für alle schön und sicher. Keine Sorge: Alles ist ganz einfach, wenn man es ein paarmal gemacht hat.

Dojo-Etikette: So verhältst du dich im Karate richtig

Was ist ein Dojo?

Das Dojo (sprich: Do-dscho) ist unser Trainingsraum. Das Wort bedeutet so viel wie „Ort des Weges". Stell dir vor, das Dojo ist wie ein besonderes Klassenzimmer, in dem man mit dem Körper und dem Kopf lernt. Deshalb gehen wir achtsam damit um, wie mit einem Ort, der uns wichtig ist.

Die Verbeugung (Rei) – unser Gruß

Im Karate sagen wir nicht „Hallo" mit der Hand, sondern wir verbeugen uns. Das nennt man Rei (sprich: Re-i). Eine Verbeugung ist wie ein freundliches „Danke" und „Ich respektiere dich" ohne Worte.

So geht's: Füße zusammen, Hände an die Oberschenkel legen, dann ruhig den Oberkörper und Kopf nach vorne senken und wieder aufrichten. Ganz ruhig, nicht hektisch.

Wann verbeugen wir uns?

  • Am Eingang des Dojo – wenn du hereinkommst und wenn du gehst. So zeigst du: „Ich freue mich aufs Training" und am Ende „Danke für die schöne Stunde".
  • Vor dem Sensei (deinem Trainer).
  • Vor deinem Partner, mit dem du übst.

Der Begrüßungs-Ablauf am Anfang (Angrüßen)

Bevor das Training losgeht, stellen sich alle in einer Reihe auf – meistens nach Gürtelfarbe geordnet. Dann sagt der Trainer oder ein älterer Schüler (Senpai, sprich: Sem-pai) die Kommandos. Es läuft fast immer so ab:

  1. Seiza (sprich: Se-i-sa) – „Hinknien!" Alle knien sich hin und sitzen ruhig auf den Fersen, die Hände auf den Oberschenkeln.
  2. Mokuso (sprich: Mok-so) – „Augen zu, kurz still sein." Das ist ein kleiner Moment zum Durchatmen. Du machst den Kopf frei, wie wenn man eine Tafel sauber wischt, damit Platz für Neues ist.
  3. Mokuso yame (sprich: Mok-so ja-me) – „Augen wieder auf." Die stille Pause ist vorbei.
  4. Shomen ni rei (sprich: Scho-men ni re-i) – „Verbeugung nach vorne." Wir grüßen die Vorderseite des Dojo. Damit ehren wir die Tradition und Gichin Funakoshi, den Begründer des Shotokan-Karate. (Beim Shomen-Gruß sagt man kein „Osu".)
  5. Sensei ni rei (sprich: Sen-se-i ni re-i) – „Verbeugung vor dem Lehrer." Jetzt grüßen wir unseren Trainer und sagen freundlich „Osu" (sprich: Oss). Das heißt so viel wie „Danke, ich bin bereit".
  6. Otagai ni rei (sprich: O-ta-gai ni re-i) – „Verbeugung zueinander." Alle Schüler grüßen sich gegenseitig. Das bedeutet: „Danke, dass wir zusammen üben."

Der Abschluss am Ende (Abgrüßen)

Am Ende der Stunde machen wir fast den gleichen Ablauf noch einmal: aufstellen, Seiza, kurz still sein und die drei Verbeugungen. Diesmal denken wir aber zurück: „Was habe ich heute Schönes gelernt?" Zum Schluss verbeugst du dich noch einmal am Ausgang, bevor du das Dojo verlässt.

Die wichtigsten Regeln – ganz einfach

  • Sei pünktlich. Komm lieber ein paar Minuten früher. Wenn du zu spät kommst, knie dich leise am Rand hin und warte, bis der Sensei dir ein Zeichen gibt, dass du mitmachen darfst.
  • Sauberer Gi. Dein Karate-Anzug heißt Gi (sprich: Gi) oder Dogi. Er sollte sauber und ohne Löcher sein. Wenn du noch keinen hast, ziehst du saubere Sportkleidung an.
  • Kurze Fingernägel, kein Schmuck. Ringe, Ketten und Ohrringe vorher ablegen und Nägel kurz halten – so kann sich niemand verletzen.
  • Barfuß auf der Matte. Schuhe und Hausschuhe bleiben ordentlich am Mattenrand stehen.
  • Leise sein und zuhören. Während der Trainer erklärt, hören wir zu und quatschen nicht. So lernen alle besser.
  • Auf der Matte bleiben. Geh nur von der Matte, wenn du wirklich krank bist oder dir wehgetan hast – und sag dem Trainer Bescheid.
  • Sei ein guter Partner. Pass auf deinen Übungspartner auf, sei fair und bedanke dich mit einer Verbeugung. Karate macht zusammen am meisten Spaß!

Was bedeutet eigentlich „Osu"?

Osu (sprich: Oss) ist ein kurzes Wort, das man oft im Karate hört. Es kann „Ja!", „Danke", „Ich habe verstanden" oder „Ich bin bereit" bedeuten. Es steckt auch der Gedanke „durchhalten und nicht aufgeben" darin. Wichtig: „Osu" sagt man nur zu Menschen – also beim Gruß vor dem Sensei oder dem Partner, aber nicht beim Shomen-Gruß.

Für die Eltern

Diese Rituale sehen vielleicht streng aus, sind aber vor allem freundlich gemeint. Sie helfen den Kindern, ruhig zu werden, sich zu konzentrieren und Respekt zu lernen – Werte, die auch außerhalb des Dojo im Alltag wichtig sind. Ein sauberer Gi, Pünktlichkeit und abgelegter Schmuck sorgen außerdem für Sicherheit und ein gutes Miteinander.

Wörter zum Merken

Dojo [Do-dscho]
Trainingsraum, „Ort des Weges"
Rei [Re-i]
Verbeugung, Gruß als Zeichen von Respekt
Sensei [Sen-se-i]
Lehrer/Trainer
Senpai [Sem-pai]
erfahrener, älterer Schüler
Seiza [Se-i-sa]
Kniesitz, hinknien
Mokuso [Mok-so]
kurze stille Meditation, Augen schließen
Mokuso yame [Mok-so ja-me]
Ende der Meditation, Augen öffnen
Shomen ni rei [Scho-men ni re-i]
Verbeugung nach vorne (zur Tradition)
Sensei ni rei [Sen-se-i ni re-i]
Verbeugung vor dem Lehrer
Otagai ni rei [O-ta-gai ni re-i]
Verbeugung zueinander (untereinander)
Osu [Oss]
„Ja/Danke/Ich bin bereit", Respekt und Durchhalten
Gi / Dogi [Gi / Do-gi]
Karate-Anzug
Shomen [Scho-men]
Vorderseite/Ehrenseite des Dojo
04

Die wichtigsten japanischen Karate-Wörter für Anfänger

Willkommen beim TKCB Berlin! Im Karate sprechen wir viele Wörter auf Japanisch. Keine Sorge: Du lernst sie ganz nebenbei, Stück für Stück. Hier sind die wichtigsten Wörter mit Aussprache und Bedeutung.

Die wichtigsten japanischen Karate-Wörter für Anfänger

Warum sprechen wir Japanisch?

Karate kommt aus Japan. Darum benutzen wir auf der ganzen Welt dieselben japanischen Wörter. Das ist wie eine Geheimsprache, die alle Karatekas verstehen, egal ob in Berlin, Tokio oder New York. Cool, oder?

Tipp für Eltern und Kinder: Du musst nicht alles auf einmal lernen. Schon nach ein paar Trainings kennst du die wichtigsten Wörter wie von selbst.

Zählen von 1 bis 10

Im Training zählen wir oft laut mit, zum Beispiel beim Üben von Techniken. So klingt das Zählen auf Japanisch:

  • 1 – Ichi (sprich: Itschi)
  • 2 – Ni (sprich: Ni)
  • 3 – San (sprich: San)
  • 4 – Shi (sprich: Schi)
  • 5 – Go (sprich: Go)
  • 6 – Roku (sprich: Roku)
  • 7 – Shichi (sprich: Schitschi)
  • 8 – Hachi (sprich: Hatschi – fast wie beim Niesen!)
  • 9 – Ku (sprich: Ku)
  • 10 – Ju (sprich: Dschuu)

Profi-Trick aus dem Dojo: Beim schnellen Zählen sagen wir oft nur den Anfang der Zahl, zum Beispiel "Itsch! Ni! San!". Das klingt kurz und kräftig, wie ein Trommelschlag.

Die Menschen im Dojo

  • Dojo (sprich: Doodscho) – der Trainingsraum. Das heißt "Ort des Weges". Hier lernst du Karate. Wir behandeln das Dojo mit Respekt, fast wie ein zweites Zuhause.
  • Sensei (sprich: Sensee) – dein Lehrer oder deine Lehrerin. Das Wort bedeutet "der, der vorangeht". Der Sensei zeigt dir den Weg.
  • Sempai (sprich: Sempai; auch "Senpai" geschrieben) – ein älterer, erfahrener Schüler. Der Sempai trainiert schon länger und hilft dir gerne weiter. Stell dir einen großen Bruder oder eine große Schwester im Karate vor.

Deine Karate-Sachen

  • Gi oder Karate-Gi (sprich: Gi, mit hartem G) – dein weißer Karate-Anzug aus dickem Stoff. Er besteht aus Jacke, Hose und Gürtel.
  • Obi (sprich: Obi) – dein Gürtel. Die Farbe zeigt, wie weit du schon bist. Anfänger tragen Weiß, und mit der Zeit kommen neue Farben dazu – bis ganz am Ende der berühmte schwarze Gürtel.

Was wir im Training üben

Karate steht auf drei großen Säulen. Man nennt sie die "3 K":

  • Kihon (sprich: Kihon) – die Grundtechniken. Das sind die Bausteine vom Karate: schlagen, treten, blocken, stehen. Wie das ABC beim Lesenlernen.
  • Kata (sprich: Kata) – eine festgelegte Bewegungsfolge, fast wie ein Tanz gegen unsichtbare Gegner. In einer Kata stecken viele Techniken in einer schönen Reihenfolge.
  • Kumite (sprich: Kumite) – der Partnerkampf. Hier übst du deine Techniken mit einem echten Übungspartner. Natürlich immer fair und vorsichtig.

Die Kommandos vom Sensei

Diese Wörter ruft der Sensei laut. Wenn du sie kennst, weißt du immer, was zu tun ist:

  • Rei (sprich: Ree) – verbeugen. Wir verbeugen uns aus Respekt, zum Beispiel zur Begrüßung. Das ist wie "Danke" und "Hallo" zugleich.
  • Kamae (sprich: Kamae) – nimm deine Bereitschafts-Haltung ein. Jetzt heißt es: Augen auf und bereit sein.
  • Hajime (sprich: Hadschime) – los geht's! Das Kommando zum Anfangen.
  • Yame (sprich: Jame) – stopp! Jetzt hörst du sofort auf.

Ein lauter Ruf: der Kiai

  • Kiai (sprich: Kiai) – der kräftige Schrei bei einer starken Technik. Der Kiai kommt tief aus dem Bauch, nicht aus dem Hals. Er gibt dir Power und Mut, wie ein kleiner Energie-Schub. Stell dir vor, du presst deine ganze Kraft in einen einzigen Laut.

Die Bewegungs-Wörter

Diese vier Wörter beschreiben, was deine Arme und Beine tun:

  • Dachi (sprich: Datschi) – der Stand. Wie du deine Füße hinstellst, damit du fest und stark stehst.
  • Tsuki (sprich: Tsuki) – der Fauststoß, also der Schlag nach vorne.
  • Uke (sprich: Uke) – der Block. Damit fängst du einen Angriff ab und schützt dich.
  • Geri oder Keri (sprich: Geri / Keri) – der Tritt mit dem Bein.

Ein kleines Sprach-Geheimnis

Manchmal verändert sich der erste Buchstabe, wenn zwei Wörter zusammenkommen. Das ist eine Regel in der japanischen Sprache (sie heißt "Rendaku"):

  • Tsuki wird zu -zuki. Beispiel: gyaku-zuki (ein bestimmter Fauststoß).
  • Keri wird zu -geri. Beispiel: mae-geri (der Fußtritt nach vorne).

Das klingt erst kompliziert, aber dein Ohr gewöhnt sich schnell daran. Beim TKCB lernst du das ganz automatisch im Training.

Wörter zum Merken

Ichi-Ju [Itschi bis Dschuu]
Zählen von 1 bis 10
Dojo [Doodscho]
Trainingsraum, Ort des Weges
Sensei [Sensee]
Lehrer/Lehrerin
Sempai [Sempai]
älterer, erfahrener Schüler
Karate-Gi [Gi]
Karate-Anzug
Obi [Obi]
Gürtel (Farbe zeigt den Rang)
Kihon [Kihon]
Grundtechniken
Kata [Kata]
festgelegte Bewegungsfolge
Kumite [Kumite]
Partnerkampf
Rei [Ree]
verbeugen (Respekt)
Kamae [Kamae]
Bereitschafts-Haltung
Hajime [Hadschime]
Anfangen! / Los!
Yame [Jame]
Stopp! / Aufhören!
Mawate [Mawatte]
Wendung – dreh dich um (zur Gegenrichtung)
Kiai [Kiai]
kräftiger Kampfschrei
Dachi [Datschi]
Stand
Tsuki / -zuki [Tsuki / Suki]
Fauststoß, Schlag
Uke [Uke]
Block, Abwehr
Geri / Keri [Geri / Keri]
Tritt mit dem Bein
05

Die Grundstellungen (Dachi) im Shotokan-Karate – vom weißen Gürtel bis zum Gelbgurt

Bevor man im Karate schlägt, tritt oder abwehrt, lernt man zuerst das Stehen. Ein guter Stand ist wie das Fundament von einem Haus: Steht der fest, kannst du stark sein. Hier lernst du die wichtigsten Stände kennen – ganz einfach erklärt.

Die Grundstellungen (Dachi) im Shotokan-Karate – vom weißen Gürtel bis zum Gelbgurt

Was bedeutet "Dachi"?

Das japanische Wort Dachi (gesprochen: Datschi) heißt einfach "Stand" oder "Stellung". Jeder Stand hat einen eigenen Namen. Klingt am Anfang schwer? Keine Sorge – nach ein paar Trainings sagst du die Namen wie von selbst.

Im Karate gibt es zwei Sorten von Ständen:

  • Ruhige Stände zum Grüßen, Zuhören und Bereitmachen.
  • Kampf-Stände zum Schlagen, Treten und Abwehren.

Wir gehen sie der Reihe nach durch – genau so, wie du sie im Training lernst.

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1. Heisoku-dachi – Füße ganz zusammen

Heisoku-dachi (Heißoku-Datschi) heißt "geschlossener Fuß-Stand".

  • Füße: Beide Füße liegen ganz dicht aneinander – die Fußkanten berühren sich.
  • Gewicht: Gleich verteilt auf beide Beine (halb-halb).
  • Wofür gut? Ein ruhiger Stand. Man benutzt ihn am Anfang oder Ende von Bewegungs-Reihen (Kata).

Bild dazu: Stell dir vor, du stehst stramm wie ein kleiner Soldat, Füße eng zusammen.

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2. Musubi-dachi – Fersen zusammen, Füße wie eine Ente

Musubi-dachi (Mussubi-Datschi) heißt "verbundener Stand".

  • Füße: Die Fersen berühren sich, die Fußspitzen zeigen schräg nach außen (etwa wie ein "V").
  • Gewicht: Gleich verteilt (halb-halb).
  • Wofür gut? Das ist der Stand zum Grüßen (Verbeugen). Im Karate grüßt man höflich – das ist sehr wichtig.

Bild dazu: Deine Füße stehen wie bei einer Ente, die Fersen zusammen. In diesem Stand sagst du höflich "Hallo" zu deinem Trainer.

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3. Hachiji-dachi (Shizentai) – der natürliche Bereit-Stand

Hachiji-dachi (Hatschiji-Datschi) heißt "Acht-Zeichen-Stand". Der Name kommt vom japanischen Zeichen für die Zahl 8 (八), das aussieht wie zwei leicht schräge Beine. Man nennt diesen lockeren Stand auch Shizentai (Schizentai) = "natürlicher Körper".

  • Füße: Schulterbreit auseinander, die Fußspitzen zeigen ganz leicht nach außen.
  • Gewicht: Gleich verteilt (halb-halb).
  • Wofür gut? Das ist deine Bereitschaftshaltung. Hier stehst du locker und aufmerksam und wartest auf das nächste Kommando ("Yoi" = bereit).

Bild dazu: So stehst du ganz entspannt, wenn du mit Freunden quatschst – aber wach und bereit, wie ein Torwart, der auf den Ball wartet.

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4. Zenkutsu-dachi – der starke Vorwärts-Stand

Jetzt kommen die Kampf-Stände! Zenkutsu-dachi (Senkutsu-Datschi) heißt "Vorwärts-gebeugter Stand". Das ist der wichtigste Stand im Shotokan – den lernst du als Allererstes für deine erste Prüfung.

  • Füße: Ein Fuß steht weit vorne, der andere weit hinten – ungefähr anderthalb Schritte lang. Die Füße stehen auch ein bisschen seitlich versetzt (nicht auf einer Linie, sondern schulterbreit), damit du nicht umkippst.
  • Knie: Das vordere Knie ist gebeugt, das hintere Bein ist gerade und kräftig.
  • Gewicht: Etwa 70% vorne, 30% hinten – du lehnst dich also leicht nach vorne.
  • Wofür gut? Für Angriff und Kraft nach vorne! Mit diesem Stand kannst du weit ausholen und mit viel Wucht schlagen oder treten.

Bild dazu: Stell dir vor, du schiebst eine schwere Tür auf oder stemmst dich gegen starken Wind – vorderes Bein gebeugt, hinteres Bein fest wie ein Pfahl.

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5. Kokutsu-dachi – der clevere Rückwärts-Stand

Kokutsu-dachi (Kokutsu-Datschi) heißt "Rückwärts-gebeugter Stand". Er ist wie das Spiegelbild vom Zenkutsu-dachi.

  • Füße: Der hintere Fuß zeigt zur Seite (im rechten Winkel, also 90 Grad), der vordere Fuß zeigt gerade nach vorne. Die beiden Fersen stehen auf einer Linie und bilden so etwas wie ein "L".
  • Knie: Das hintere Knie ist stark gebeugt, das vordere Bein ist leicht gebeugt und ganz leicht.
  • Gewicht: Etwa 70% hinten, nur 30% vorne – du lehnst dich also nach hinten weg.
  • Wofür gut? Für die Abwehr! Weil du dich nach hinten lehnst, kannst du einem Angriff gut ausweichen. Dein vorderes Bein ist leicht – damit kannst du blitzschnell zurücktreten (kontern).

Bild dazu: Du lehnst dich nach hinten, als würdest du einem fliegenden Ball ausweichen – und das leichte vordere Bein ist deine "geladene Feder", bereit zum Zurückschnappen.

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6. Kiba-dachi – der Reiter-Stand

Kiba-dachi (Kiba-Datschi) heißt "Reiter-Stand". Und genau so sieht er auch aus!

  • Füße: Sehr breit auseinander – etwa doppelt schulterbreit. Beide Füße zeigen parallel nach vorne (wie zwei Schienen).
  • Knie: Beide Knie sind gebeugt, als würdest du dich hinsetzen wollen.
  • Gewicht: Gleich verteilt (halb-halb), schön in der Mitte zwischen beiden Beinen.
  • Wofür gut? Für Stabilität zur Seite. In diesem Stand kannst du dich kaum umschubsen lassen, und du kannst kräftig zur Seite schlagen oder treten.

Bild dazu: Stell dir vor, du sitzt auf einem ganz breiten Pferd und hältst dich mit den Beinen fest. Tief, breit und super stabil!

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In welcher Reihenfolge lernst du die Stände?

So läuft es bei den ersten Prüfungen im traditionellen Shotokan (Tradition von ITKF/DTSKF):

  • 9. Kyu (erste Prüfung): Hier brauchst du vor allem den Zenkutsu-dachi.
  • 8. Kyu (Gelbgurt): Jetzt kommen Kokutsu-dachi und Kiba-dachi dazu.

Die ruhigen Stände (Heisoku, Musubi, Hachiji) lernst du natürlich von der allerersten Stunde an – zum Grüßen und Bereitmachen.

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Tipp für Eltern

Stände üben sieht manchmal langweilig aus – ist es aber nicht! Genau wie beim Schreibenlernen erst die Buchstaben kommen, kommen im Karate erst die Stände. Sie machen Kinder stark, geben ihnen Gleichgewicht und Körpergefühl. Lobt euer Kind, wenn das vordere Knie schön gebeugt ist oder die Füße richtig stehen – darüber freut sich jeder kleine Karateka. Oss!

Wörter zum Merken

Dachi [Datschi]
Stand / Stellung
Heisoku-dachi [Heißoku-Datschi]
Geschlossener Fuß-Stand (Füße ganz zusammen)
Musubi-dachi [Mussubi-Datschi]
Verbundener Stand (Fersen zusammen, Spitzen nach außen) – zum Grüßen
Hachiji-dachi [Hatschiji-Datschi]
Natürlicher Bereit-Stand, schulterbreit
Shizentai [Schizentai]
Natürlicher Körper / lockere Bereitschaftshaltung
Zenkutsu-dachi [Senkutsu-Datschi]
Vorwärts-Stand, ~70% Gewicht vorne – für Angriff
Kokutsu-dachi [Kokutsu-Datschi]
Rückwärts-Stand, ~70% Gewicht hinten – für Abwehr
Kiba-dachi [Kiba-Datschi]
Reiter-Stand, breit und parallel – für Stabilität zur Seite
Yoi [Joi]
Bereit / Achtung (Kommando vor dem Start)
06

Die wichtigsten Grundtechniken (Kihon) - vom Weißgurt zum Gelbgurt

Karate beginnt mit den Grundtechniken - auf Japanisch Kihon (gesprochen: Kii-hon), das heißt "Grundlage". Hier lernst du die ersten Fauststöße, Blöcke und einen Fußtritt. Keine Sorge: Jeder Schwarzgurt hat genau hier angefangen!

Die wichtigsten Grundtechniken (Kihon) - vom Weißgurt zum Gelbgurt

Erst die Faust: die "Seiken" (gesprochen: Seh-i-ken)

Bevor du zuschlägst, musst du eine richtige Faust bauen. Das ist wie ein Haus: Wenn das Fundament wackelt, fällt alles um.

So geht's, Schritt für Schritt:

  • Rolle die Finger fest ein, von den Fingerspitzen zur Handfläche.
  • Lege den Daumen außen fest über Zeige- und Mittelfinger - niemals den Daumen einklemmen, sonst tut es weh!
  • Der Handrücken und der Unterarm bilden eine gerade Linie - kein Knick im Handgelenk.

Getroffen wird nur mit den zwei großen Knöcheln von Zeigefinger und Mittelfinger. Die sind am stärksten - wie die Stoßstange vorne am Auto.

Der Zauber-Trick bei allen Fauststößen: Hikite

Bei fast jedem Fauststoß zieht die andere Hand gleichzeitig kräftig zur Hüfte zurück. Das nennt man Hikite (gesprochen: Hi-ki-te, "ziehende Hand").

Stell dir einen Pfeil und Bogen vor: Je weiter du die Sehne zurückziehst, desto schneller fliegt der Pfeil. Genauso macht die zurückziehende Hand deinen Stoß schneller und stärker.

Und kurz bevor die Faust ankommt, dreht sie sich ein - vom Handteller nach oben zum Handteller nach unten. Diese kleine Schraubbewegung gibt extra Kraft.

Die drei Fauststöße (Zuki)

1. Choku-zuki (gesprochen: Tscho-ku-suki) - der gerade Stoß im Stand Das ist der allererste Stoß. Du stehst fest und stößt geradeaus nach vorne. Eine Hand stößt, die andere zieht zur Hüfte (Hikite). Wie ein Kolben in einer Maschine: vor und zurück.

2. Oi-zuki (gesprochen: Oi-suki) - der Stoß mit Schritt Hier machst du einen Schritt nach vorne und stößt mit der gleichen Seite. Rechtes Bein vorn - rechte Faust stößt. Wie ein mutiger Schritt mit Schwung nach vorne. Faust und Fuß kommen genau gleichzeitig an - das ist das Schwierige und das Schöne daran.

3. Gyaku-zuki (gesprochen: Gja-ku-suki) - der Gegenstoß "Gyaku" heißt "umgekehrt". Hier stößt die hintere Faust, also die Gegenseite vom vorderen Bein. Linkes Bein vorn - rechte Faust stößt. Dabei dreht die Hüfte mit nach vorne. Genau diese Hüftdrehung macht den Gyaku-zuki so kraftvoll - viele sagen, er ist der stärkste Stoß im Karate.

> Merke: Die Kraft kommt nicht nur aus dem Arm! Sie kommt aus festem Stand, drehender Hüfte und der ziehenden Hand. Der Arm ist nur der letzte Weg.

Die Blöcke (Uke) - so wehrst du Angriffe ab

"Uke" (gesprochen: U-ke) heißt "Abwehr". Ein Block ist wie ein Schutzschild. Auch beim Block zieht die andere Hand zur Hüfte (Hikite).

Gedan-barai (gesprochen: Ge-dan-ba-rai) - der Tiefblock "Gedan" = unten, "barai" = fegen. Du fegst mit dem Unterarm nach unten und schützt Bauch und Beine, zum Beispiel gegen einen tiefen Tritt. Die Hand startet oben an der gegenüberliegenden Schulter und fegt schräg nach unten - wie ein Scheibenwischer.

Age-uke (gesprochen: A-ge-u-ke) - der Block nach oben "Age" = hochsteigend. Der Unterarm fährt schräg vor der Stirn nach oben und fängt einen Schlag ab, der von oben auf den Kopf kommt. Wie ein Dach, das dich vor Regen schützt.

Soto-uke (gesprochen: So-to-u-ke) - der Block von außen "Soto" = außen. Die Hand startet oben am Ohr und kommt von außen nach innen zur Körpermitte. Damit lenkst du einen Angriff auf die Brust- oder Bauchhöhe zur Seite weg.

Uchi-uke (gesprochen: U-tschi-u-ke) - der Block von innen "Uchi" = innen. Hier ist es umgekehrt: Der Block kommt von innen nach außen und schiebt einen Angriff zur Seite. Soto und Uchi sind wie Geschwister - sie machen das Gleiche, nur aus der anderen Richtung.

Shuto-uke (gesprochen: Schu-to-u-ke) - der Handkanten-Block "Shuto" = Schwerthand. Hier ist die Hand offen und flach. Du blockst mit der Außenkante der Hand (die Seite vom kleinen Finger), oft aus einem etwas gedrehten Stand. Stell dir vor, deine Hand ist wie ein kleines Schwert, das den Angriff abwehrt.

Der Fußtritt: Mae-geri (gesprochen: Ma-e-ge-ri)

Mae-Geri – der Tritt nach vorne

"Mae" = vorne, "geri" = Tritt. Der gerade Tritt nach vorne ist der erste Tritt, den du lernst. Er hat vier Teile, immer schön der Reihe nach:

  1. Knie hoch - zuerst das Knie ganz hoch zur Brust ziehen. Wie eine Feder, die du spannst.
  2. Tritt raus - dann den Unterschenkel nach vorne schnellen lassen.
  3. Treffer mit dem Fußballen - getroffen wird mit dem Fußballen (der Polster direkt unter den Zehen). Wichtig: Die Zehen nach oben ziehen, sonst tun sie weh!
  4. Schnell zurück - den Fuß genauso schnell wieder zurückholen, Knie wieder hoch, dann erst absetzen.

Tipp: Nicht "hintreten und stehen lassen". Ein guter Mae-geri ist wie eine Schlange, die zuschnappt und sofort wieder zurückzuckt.

Worauf alle Karate-Kinder achten sollten

  • Kime (gesprochen: Ki-me): Am Ende jeder Technik kurz alles fest anspannen - das ist der Moment der vollen Kraft. Vorher locker bleiben, im Treffmoment fest.
  • Atmen: Beim Stoß oder Tritt ausatmen, oft mit einem lauten "Kiai!"-Ruf.
  • Fester Stand: Ohne festen Boden keine Kraft. Die Füße sind deine Wurzeln.
  • Üben, üben, üben: Kihon heißt jede Technik viele Male wiederholen. So wird sie irgendwann ganz von allein richtig.

Für die Eltern

Diese Techniken sind genau die, die euer Kind im Shotokan Karate (Tradition der ITKF/DTSKF) für die ersten Gürtelprüfungen bis zum Gelbgurt braucht. Es geht nie um "hart zuschlagen", sondern um saubere, kontrollierte Bewegung, Körperhaltung, Konzentration und Respekt. Die japanischen Namen gehören dazu - sie zu lernen macht den meisten Kindern sogar besonders Spaß.

Wörter zum Merken

Kihon [Kii-hon]
Grundtechniken, Grundlage
Seiken [Seh-i-ken]
die korrekte Faust; Trefferfläche der beiden großen Knöchel
Hikite [Hi-ki-te]
die zur Hüfte zurückziehende Hand
Choku-zuki [Tscho-ku-suki]
gerader Fauststoß im Stand
Oi-zuki [Oi-suki]
Fauststoß mit Schritt, gleiche Seite
Gyaku-zuki [Gja-ku-suki]
Gegenstoß mit der hinteren Faust
Gedan-barai [Ge-dan-ba-rai]
Tiefblock (nach unten fegen)
Age-uke [A-ge-u-ke]
Block nach oben
Soto-uke [So-to-u-ke]
Block von außen nach innen
Uchi-uke [U-tschi-u-ke]
Block von innen nach außen
Shuto-uke [Schu-to-u-ke]
Handkanten-Block (Schwerthand)
Mae-geri [Ma-e-ge-ri]
gerader Fußtritt nach vorne
Kime [Ki-me]
Anspannung/Fokus im Treffmoment
07Kata

Taikyoku Shodan

🥋 Deine Kata für den Weiß-Rot-Gurt · 9. Kyu

Das ist deine allererste Kata - und beim TKCB die Kata für deine erste Gürtelprüfung: den Weiß-Rot-Gurt (9. Kyu). Sie ist mit Absicht ganz einfach: Es gibt nur zwei Techniken, einen Block nach unten (Gedan-Barai) und einen Fauststoß zur Mitte (Oi-Zuki), und immer denselben Stand (Zenkutsu-Dachi, den langen Schritt nach vorne). So lernst du Schritt für Schritt, dich zu drehen, fest zu stehen und kräftig zu schlagen. Wichtig: Bei jeder Drehung schaust du zuerst, wohin du gehst - dein Kopf führt, der Körper folgt. Atme ruhig und sei stolz auf jeden Schritt!

Taikyoku Shodan – Video-Tutorial Auf YouTube ansehen
Bedeutung
"Taikyoku" heißt so viel wie "der erste Anfang" oder "das große Ganze" - der allererste Weg. "Shodan" bedeutet "erste Stufe". Zusammen: deine allererste Kata, mit der dein Karate-Weg beginnt. Manche nennen sie auch "Kihon Kata" - die Grundlagen-Kata.
Laufweg (Embusen)
Der Laufweg sieht aus wie der Buchstabe "I" (ein großes I): ein kurzer Strich oben, ein langer Strich in der Mitte und ein kurzer Strich unten. Du gehst nach links, nach rechts, dann den langen Weg geradeaus - und am Ende stehst du wieder genau dort, wo du gestartet bist. Alle Drehungen gehen nach innen, also immer zurück zur Mitte.

Schritt für Schritt

Schritt 1 / 20
1

Gedan-Barai (Block nach unten) mit dem linken Arm

90° nach links drehen · Zenkutsu-Dachi (linkes Bein vorne)

Dreh dich nach links und wisch mit dem linken Arm nach unten - wie wenn du einen Krümel vom Tisch fegst. Schau zuerst, wohin du dich drehst!

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08Kata

Heian Shodan

🥋 Deine Kata für den Gelbgurt · 8. Kyu

Heian Shodan ist beim TKCB die Kata für deinen Gelbgurt (8. Kyu) - der nächste Schritt nach dem Weiß-Rot-Gurt. Es ist ein kleiner Kampf gegen unsichtbare Gegner, immer in der gleichen Reihenfolge. Du lernst hier fuenf wichtige Dinge: nach unten abwehren (Gedan-barai), gerade zustossen (Oi-zuki), mit der Hammerfaust schlagen (Tettsui-uchi), nach oben abwehren (Age-uke) und mit der Handkante blocken (Shuto-uke). Wichtig ist nicht Schnelligkeit, sondern ein fester Stand, klare Bewegungen und dass du genau hinschaust, wohin du dich drehst. Atme ruhig und mach jede Bewegung mit ganzem Herzen. Du schaffst das!

Heian Shodan – Video-Tutorial Auf YouTube ansehen
Bedeutung
"Heian" heisst "friedlicher Geist" oder "ruhig und sicher". "Shodan" bedeutet "erste Stufe". Heian Shodan ist also die allererste der fuenf Heian-Katas - dein Start in die Welt der Katas. Der Name soll dich daran erinnern: Du lernst dich zu schuetzen, damit du ruhig und sicher sein kannst.
Laufweg (Embusen)
Der Laufweg von Heian Shodan hat die Form des Buchstabens "I" (wie ein grosses I oder ein Doppel-H von oben gesehen). Du laeufst auf einer langen Mittellinie nach vorne und hinten, und machst links und rechts kleine Abstecher zur Seite. Am Ende stehst du wieder genau dort, wo du angefangen hast - das ist das schoene Geheimnis jeder Kata.

Schritt für Schritt

Schritt 1 / 21
1

Gedan-barai (Abwehr nach unten, linker Arm)

90° nach links drehen · Zenkutsu-dachi (linker Fuss vorne)

Dreh dich nach links und feg mit dem linken Arm einen Tritt nach unten weg - wie ein Scheibenwischer.

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09

Dein Weg zum Gelbgurt im Shotokan-Karate

Jeder große Karateka hat einmal mit einem weißen Gürtel angefangen - auch deine Trainerinnen und Trainer. Hier erfährst du, wie die Gürtelfarben beim TKCB zusammenhängen und was du für deine ersten beiden Prüfungen lernst: den Weiß-Rot-Gurt (mit der Kata Taikyoku Shodan) und den Gelbgurt (mit der Kata Heian Shodan).

Dein Weg zum Gelbgurt im Shotokan-Karate

Was bedeuten die Gürtelfarben?

Im Karate zeigt die Farbe deines Gürtels, wie viel du schon gelernt hast. Stell dir vor, du sammelst beim Lernen kleine Schätze - und mit jeder neuen Farbe wird dein Schatz größer.

Die Grade heißen Kyu (sprich: Kjuh). Lustig ist: Es zählt rückwärts! Du fängst beim 10. Kyu an und wirst mit jeder Prüfung eine Zahl kleiner. Erst ganz oben, beim 1. Dan (sprich: Daan), beginnt der Schwarzgurt - und dann zählt es wieder vorwärts.

So sieht der Weg beim TKCB aus - vom Weißgurt bis zum Schwarzgurt. Die echten Farben mit allen Zwischengraden („mit Streifen", z. B. dem 9a. Kyu) siehst du gleich hier unten - und zum Antippen samt Bedeutung jedes Gürtels auf unserer Startseite.

Die drei Bausteine im Karate

Karate steht auf drei Beinen - wie ein stabiler Hocker:

  • Kihon (sprich: Kihon) = die Grundschule. Hier übst du einzelne Techniken: Fauststöße, Blocks und Tritte. Das ist wie Buchstaben lernen, bevor man Wörter schreibt.
  • Kata (sprich: Kata) = ein festgelegter Bewegungsablauf gegen viele unsichtbare Gegner. Wie ein Tanz mit Kraft - jede Bewegung hat einen Sinn.
  • Kumite (sprich: Kumiteh) = Partnerübung. Hier übst du mit einem anderen Kind zusammen, ganz kontrolliert und vorsichtig.

In der Prüfung zeigst du etwas aus allen drei Bereichen.

Schritt 1: Der Weiß-Rot-Gurt (9. Kyu) - mit deiner ersten Kata

Für deine erste Prüfung, den Weiß-Rot-Gurt (9. Kyu), übst du die Grundtechniken im Stand und lernst deine allererste Kata: Taikyoku Shodan (die zeigen wir dir weiter oben Schritt für Schritt). Die Grundtechniken sind zum Beispiel:

  • Choku-Zuki (Tschoku-Suki) - der gerade Fauststoß
  • Age-Uke (Age-Uke) - der Block nach oben (gegen einen Schlag zum Kopf)
  • Soto-Ude-Uke (Soto-Ude-Uke) - der Block von außen
  • Gedan-Barai (Gedan-Barai) - der Block nach unten
  • Mae-Geri (Mae-Geri) - der Tritt nach vorne

Beim Kumite stehst du deinem Partner gegenüber: Er greift mit Choku-Zuki an, du blockst sauber und machst dann einen eigenen Konterstoß mit lautem Kiai (Kiai) - dem Karate-Schrei aus dem Bauch.

Schritt 2: Der Gelbgurt (8. Kyu) - dein erstes Ziel!

Jetzt wird es richtig spannend. Für den Gelbgurt (8. Kyu) kommen drei neue Dinge dazu:

1. Kihon - jetzt in Bewegung Du machst die Techniken nicht mehr nur im Stand, sondern gehst dabei vor und zurück. Zum Beispiel:

  • Oi-Zuki (Oi-Suki) - der Fauststoß mit Schritt nach vorne
  • Gyaku-Zuki (Gjaku-Suki) - der Stoß mit der hinteren Hand
  • die Blocks Age-Uke, Soto-Ude-Uke, Gedan-Barai mit Wendung
  • Shuto-Uke (Schuto-Uke) - der Block mit der Handkante
  • Mae-Geri-Keage (Mae-Geri-Keage) - der schnappende Fußtritt nach vorne

2. Kata - jetzt: Heian Shodan Für den Gelbgurt lernst du die Kata Heian Shodan (Heian Schodan) - das heißt ungefähr "friedlicher Geist, erste Stufe". Sie ist dein nächster Schritt nach Taikyoku Shodan und hat eine feste Reihenfolge von Blocks und Stößen, die du dir merkst wie ein Lied.

3. Kumite - Gohon-Kumite Beim Gohon-Kumite (Gohon-Kumiteh) - dem Fünf-Schritt-Kampf - greift dein Partner fünfmal hintereinander an, und du gehst jedes Mal einen Schritt zurück und blockst. Nach dem fünften Block kommt dein Konter mit Kiai. "Gohon" heißt einfach "fünf Schritte".

Wie läuft eine Gürtelprüfung ab?

Keine Angst - eine Prüfung ist kein gefährlicher Kampf! So läuft sie meist ab:

  • Ihr stellt euch alle in einer Reihe auf und verbeugt euch (Rei) - aus Respekt.
  • Ein erfahrener Prüfer sagt eine Technik an, und du zeigst sie. Erst Kihon, dann die Kata, dann Kumite mit einem Partner.
  • Der Prüfer schaut auf saubere Stellungen, richtige Technik und einen geraden Rücken - nicht auf rohe Kraft.
  • Am Ende verbeugt ihr euch wieder. Bald darauf bekommst du deinen neuen Gürtel und eine Urkunde.

Bevor du zur Prüfung darfst, trainierst du meist mindestens 3 Monate (bei Kindern oft etwas länger). Dein Trainer sagt dir, wann du so weit bist - er meldet dich erst an, wenn er sicher ist, dass du es schaffst.

Tipps, damit du strahlst

  • Übe regelmäßig, lieber oft und kurz als selten und lange.
  • Trau dich, laut zu sein beim Kiai - das gibt Kraft und Mut.
  • Fehler sind erlaubt! Jeder Meister hat tausendmal geübt. Aufstehen, weitermachen, lächeln.
  • Atme ruhig vor der Prüfung. Du kannst das schon - du zeigst nur, was du gelernt hast.

Viel Spaß auf deinem Weg vom Weißgurt zum Gelbgurt. Oss!

Die Gürtel beim TKCB

Tipp auf einen Gürtel – dann erfährst du seine Bedeutung.

Auf der Startseite

Wörter zum Merken

Kyu [Kjuh]
Schülergrad (zählt rückwärts: 9. Kyu = Anfang)
Dan [Daan]
Meistergrad (ab Schwarzgurt)
Kihon [Kihon]
Grundschule, einzelne Techniken üben
Kata [Kata]
festgelegter Bewegungsablauf gegen viele Gegner
Kumite [Kumiteh]
Partnerübung
Taikyoku Shodan [Taikjoku Schodan]
die Kata für den Weiß-Rot-Gurt (9. Kyu) beim TKCB
Heian Shodan [Heian Schodan]
die Kata für den Gelbgurt (8. Kyu) beim TKCB
Gohon-Kumite [Gohon-Kumiteh]
Fünf-Schritt-Partnerkampf
Choku-Zuki [Tschoku-Suki]
gerader Fauststoß
Oi-Zuki [Oi-Suki]
Fauststoß mit Schritt nach vorne
Gyaku-Zuki [Gjaku-Suki]
Fauststoß mit der hinteren Hand
Age-Uke [Age-Uke]
Block nach oben
Gedan-Barai [Gedan-Barai]
Block nach unten
Mae-Geri [Mae-Geri]
Tritt nach vorne
Kiai [Kiai]
Kampfschrei aus dem Bauch
Rei [Rei]
Verbeugung aus Respekt
Zum Weiterlesen

Tolle Bücher fürs Karate.

Wer mehr lesen möchte: Diese Bücher erklären Karate wunderbar — für Kinder und Eltern.

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